Jede Bauaufgabe birgt die Chance, Zukunft lebenswert und nachhaltig zu gestalten. Der offene Blick vor der konkreten Planung kann deshalb grosses Potential freilegen. Dieses aufzuspüren bieten wir an – im Gespräch loten wir mögliche Vorgehen aus. Mit Gebäudebiografien, Workshops, Machbarkeitsstudien und Testentwürfen verfügen wir über effiziente Werkzeuge, um tragfähige Strategien und massgeschneiderte Projekte zu entwickeln. 

Beispiel XL

Langzeit-Entwicklung Familiensiedlungen

Beispiel XL

Langzeit-Entwicklung Familiensiedlungen

Seit 2006 betreuen wir ein Liegenschaften-Portfolio mit zwei grossen Wohnsiedlungen aus den 1960er/70er Jahren. Für die Eigentümer haben wir ein umfassendes Konzept für eine Langzeit-Entwicklung entworfen, bestehend aus strategischer und architektonischer Betreuung.

Strategische Beratung: Erstellen von Gebäudebiografien, Analyse zur nachhaltigen Vermietbarkeit, Studien zur zukünftigen Ausrichtung, Leitbilder, jährliche Investitionsprogramme

Architektonische Betreuung: Planung und Ausführung von Sanierungen im Rahmen der Investitionsprogramme

Wohnsiedlung Lamatt
Wohnsiedlung Adliswil

Beispiel L

Erbteilung und qualitatives Verdichten

Beispiel L

Erbteilung und qualitatives Verdichten

Am Rand des Dorfkerns von Zürich Witikon bildeten ein Einfamilienhaus aus den 30er Jahren und sein grosszügiger Garten ein harmonisches Ganzes. Die über Generationen gewachsene Besitzerfamilie entschloss sich, das Wohnangebot auf der Parzelle vergrössern. Dazu wurde die Parzelle aufgeteilt, das Einfamilienhaus zu einem Mehrgenerationenhaus für drei Parteien erweitert und auf den restlichen zwei Parzellflächen je ein Maisonettehaus erstellt. Die drei Gebäude sind als Ensemble um einen Hof angeordnet, welcher den Grossteil der Wohnungen direkt erschliesst. Neu haben so 7 Familien-, Paar- und Einzelhaushalte Platz gefunden, mit viel Privatsphäre und gleichzeitig vielen Möglichkeiten für das Zusammenleben.

Beispiel M

Eigenbau und Aneignung

Beispiel M

Eigenbau und Aneignung

Das über Jahre entwickelte Ensemble aus Wohnhaus, Ökonomiegebäude mit Werkatelier und weitläufigem Garten sollte um eine Wohneinheit erweitert werden. Nach dem Auszug der Töchter entschlossen sich die Eltern, das Ökonomiegebäude aufzustocken und ihr Wohn- und Arbeitsuniversum unter einem Dach zu vereinen. Nach einer intensiven Planungsphase wurde für die bauliche Umsetzung ein initiativer Plot gewählt: die Familie übernahm das behördlich bewilligte Projekt mit robustem Raum- und Materialkonzept (prov. Ausführungspläne, Kostenvoranschlag) zur selbständigen und grossteils eigenhändigen Ausführung. Mit einer Gruppe lokaler Handwerker, Familie und Freunden entstand eine einmalige Mischung aus Architektur und Eigenbau, ein authentisches und kreatives Zuhause im umfassenden Sinn.

Beispiel S

Re-Use schafft Identität

Beispiel S

Re-Use schafft Identität

Nach jahrelanger Koexistenz der Culatti AG mit fünf Architekturbüros im firmeneigenen Gebäude wurde nun auch das letzte Geschoss frei zur Nutzung für die Architekt:innen. Nachdem die letzte Produktionsanlage der Culatti AG zur nächsten Inhaber-Generation gezogen war, erinnerten nur noch ölige Spuren auf dem Holzzementboden an die vorherigen Nutzer. In diesen Kontext haben wir unser Büro eingebaut, ein grosser Raum sollte zweigeteilt werden, Schall trennend, Licht und Sichtkontakte durchlassend. Die Glastrennwand des ehemaligen Administrationsbüros aus der Produktionshalle bot die ideale Gelegenheit für Re-use. Für uns ein Versuch, wieviel ein solches Bauteil zur Aneignung und zur Identität der Räume beiträgt, wieviel und was eingespart und gewonnen werden kann. Ein erster Schritt Richtung re-duce, re-use, re-cycle und re-purpose.