Schweizer Pavillon Venedig ,
Wettbewerb, 2017

Timebased SPACE 
Der Wettbewerbsbeitrag für die Architekturbiennale 2018 thematisiert den Einfluss von Raumstruktur und Raumbeziehungen auf die Kommunikation und Bewegung der Nutzer*innen. Mit verschiedenen Rauminstallationen, welche die Raumübergänge des Pavillons um ein Vielfaches nachbauen, überzeichnen, unterspielen etc.. wird die Thematik vor Ort erfahrbar gemacht. Während die Besucher*innen die Installation erkunden, wird diese gleichzeitig von Performer*innen bespielt. Mit Texten, die sich laufend aus digitalen Interviews mit den Besucher*innen aktualisieren, lassen die Performer*innen ein virtuelles Gespräch durch den Schweizer Pavillon klingen. An den eingangs platzierten Interviewstationen wird das Thema der Kommunikation und Bewegung befragt und auch ausgeweitet auf die grossräumlichen Bewegungen der globalen Mobilität und Migration. Die Kraft der performativen Ausstellung entsteht durch die direkte Bezogenheit auf die Raumstruktur des Pavillons, auf den aktuellen Ort Venedig mit seiner historischen Schlüsselposition der Seefahrt und auf die aktuelle Reise der Besucher*innen an eben diesen Ort.

Adresse: Giardini della Biennale, Venedig It
Programm: Ausstellungskonzept Biennale 2018
Auslober: Pro Helvetia, Schweizer Kulturstiftung
Team: Martina Hauser, Sabine Meier, Pakkiyanathan Vijayashanthan, Rodrigo Cortes Guadarrama, Sabine von Fischer